Name des Verbandes Schweizerischer Verband für Alimentenfachleute

 

Sitz des Verbandes Der Sitz des Verbandes befindet sich am Wohnort des/der Präsidenten/in

 

Zweck und Aufgaben des Verbandes a) Wahrung und Förderung gemeinsamer beruflicher Interessen
b) Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder
c) Information über Fachfragen
d) Mitwirkung bei Vernehmlassungen über Rechtsgrundlagen die das Alimentenhilfe- bzw. Inkassowesen betreffen
 
Verbandspolitik Der Schweizerische Verband für Alimentenfachleute wurde am 15. Mai 2000 in Stans NW gegründet. Er ist im Handelsregister eingetragen.

Als dringendste Aufgaben sieht der Verband:
Professionalisierung von Inkasso- und Bevorschussung.
Qualitätssicherung durch gezielte Aus- und Weiterbildung.
Begründung einer eigenständigen und eidgenössisch anerkannten Berufsbezeichnung als „Alimen-tenfachfrau/Alimentenfachmann“ im Zusammenhang mit dem neuen Berufsbildungsgesetz und in Zusam-menarbeit mit der Hochschule für Soziale Arbeit Zürich.
Schaffung und Pflege einer den Mitgliedern per Internet zugänglichen umfassenden Fachdokumentation.
Einflussnahme auf Gesetzgebungen.
Öffentlichkeitsarbeit: Die aktive Mitarbeit der Mitglieder ist sehr erwünscht und nötig. Nur gemeinsam können wir die gesteckten Ziele erreichen und ein Forum für aktuelle Fachinformationen bieten.

 

Was bedeutet Alimentenhilfe und –bevorschussung?

Die Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen erweist sich oft als schwierig. Die Ursachen dafür sind verschieden: Schlechte Moral des Zahlungspflichtigen, Verschuldung, Arbeitslosigkeit, Sozialhilfebedürftigkeit, Besuchsrechtsprobleme, unverarbeiteter Beziehungsabbruch, neue Familiengründung und vieles mehr.
Die Kantone sind daher von Gesetzes wegen (Art. 131 Abs. 1 und Art. 290 ZGB) verpflichtet, den Anspruchsbeberechtigten bei Vollstreckungsschwierigkeiten unentgeltliche behördliche Hilfe zu erteilen und die Alimente unter gewissen Voraussetzungen zu bevorschussen. In vielen Fällen kann dadurch die wirtschaftliche Unabhängigkeit erhalten bleiben und der Gang zur Sozialhilfe vermieden werden.

 

Wozu einen Fachverband gründen?

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Arbeit in der Alimentenhilfe von den meisten Arbeitgebern nur mässig gewürdigt und die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ungenügend vertreten werden.
Ein bis anhin eher bescheiden aufgetretenes Aufgabengebiet hat sich seit längerem zu einem bedeutenden Dienstleistungsbereich entwickelt. Um so mehr ist es unverantwortlich, diesemTätigkeitsgebiet nicht mehr Gewicht zu verleihen.

Durch gezielte Informationsvermittlung, Erfahrungsaustausch und die Förderung von Aus- und Weiterbildung soll die Arbeit in der Alimentenhilfe professionalisiert werden. Die einzelnen Angebote und die Wahrung der Interessen sollen durch eine Dachorganisation koordiniert und vertreten werden.
Deshalb wurde am 15. Mai 2000 in Stans der Schweizerische Verband für Alimentenfachleute gegründet und dieser am 2.11.2000 im Handelsregister eingetragen.

 

Welche Vorteile bringt ein Beitritt zum Fachverband?

  • Offizieller Informationskanal
  • Berufliche Interessenvertretung analog eines Berufsverbandes
  • Einheitliche Schulung im Bereich Alimentenhilfe
  • Nutzung des Erfahrungsaustausches anlässlich verschiedener Veranstaltungen
  • Zugriff auf Dokumentationen
  • Newsletter (erscheint etwa vier Mal pro Jahr)
  • SVA-Shop mit interessanten Angeboten
  • Eigenes Forum zum fachlichen Austausch
  • Umfangreiches Fach-Lexikon
  • Günstiger Einkauf von EDV-Software durch kollektiven Zusammenschluss
Diese Aufzählung kann beliebig weitergeführt werden. Der Nutzen eines Fachverbandes liegt somit nicht nur bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Alimentenhilfe, sondern interessiert bestimmt auch jeden Arbeitgeber sowie die öffentliche Hand.

 

Fragen und Anregungen

Haben Sie Fragen zum Schweizerischen Verband für Alimentenfachleute SVA oder möchten Sie Anregungen anbringen?
Wenn ja, dann wenden sie sich bitte direkt an die Geschäftsstelle:

Geschäftsstelle, Industriestrasse 23, 6055 Alpnach Dorf
Telefon 044 954 02 04, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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